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05.05.2015

Grußwort zum Senatsfrühstück für die Hamburg Ambassadors

 

Sehr geehrter Herr Vizepräsident der Hamburgischen Bürgerschaft,

Sehr geehrte Damen und Herren,

liebe Hamburg-Ambassadors,

 

ich freue mich sehr, Sie alle hier zu einem traditionellen Senatsfrühstück begrüßen zu können.

Mit einem Frühstück um die Mittagszeit, wie es hanseatische Sitte ist, damit der Tag eine ordentliche Struktur hat, pflegen wir diese junge aber doch starke Tradition des Empfangs der HamburgAmbassadors: Denn es ist nun bereits des zehnte Mal, dass wir Sie alle eingeladen haben. Insofern markiert dieser Tag ein erstes Jubiläum unserer Botschafter der Freien und Hansestadt Hamburg. 

 

Es ist schön, dass ich fast alle unserer 35 Repräsentanten begrüßen darf und ich möchte auch im Namen des gesamten Senates zum Ausdruck bringen, dass wir Ihnen sehr dankbar sind für Ihre großartige Arbeit der vergangenen Jahre. 

 

Wenn man nun nach zehn Jahren eine erste Bilanz zieht, dann muss man feststellen, dass das HamburgAmbassador-Programm viel dazu beigetragen hat, unsere Stadt international bekannter und beliebter zu machen. Sie alle haben sich mit großem persönlichen Einsatz in Ihren Gast- und Heimatländern für Hamburg stark gemacht. Sie haben alte Verbindungen gepflegt und neue hergestellt. Auf diese Erfolge können wir alle sehr stolz sein. 

 

Der Erfolg hat bekanntlich viele Väter und Mütter. Mein Dank geht besonders auch an Frau Hitomi für die Organisation dieses Meetings und die Betreuung unserer Ambassadors, die sie mit Engagement, Kompetenz und Herzlichkeit wahrnimmt.

 

Der Hamburgischen Gesellschaft für Wirtschaftsförderung danke ich für die fachkundige Unterstützung, die Koordination und den Aufbau des Programms. 

 

Meine sehr verehrten Damen und Herren,

viele von Ihnen sind von Beginn an dabei. Und neue Köpfe kommen hinzu. Frauen und Männer, die sich mit neuen Ideen, neuen Perspektiven und Kontakten an die Aufgabe machen: Sie übernehmen Verantwortung für die Außendarstellung, aber auch ganz konkret für die Gestaltung der Geschicke unserer Stadt. 

 

Das HamburgAmbassador-Programm ist dynamisch und wächst weiter: Ich freue mich ganz besonders, dass wir heute zwei neue HamburgAmbassadors in unseren Reihen begrüßen dürfen. Mit Herrn Blunck in Ungarn und Herrn Zimmer in Korea [sitzen rechts und links als Tischnachbarn] haben wir zwei neue Mitstreiter gewinnen können, die in ihren Ländern den guten Ruf der Hansestadt mehren wollen.

 

Ich heiße Sie herzlich willkommen und danke Ihnen für Ihre Bereitschaft, sich für Hamburg zu engagieren. 

 

Leider müssen wir heute auch einen HamburgAmbassador verabschieden, Achim Drescher wird sein Amt nach langer aktiver Zeit niederlegen. 

 

Lieber Herr Drescher, haben Sie ganz herzlichen Dank für Ihr langjähriges und erfolgreiches Engagement in Sydney. Sie haben gezeigt, dass sich Hamburg und Sydney über Kultur ebenso gut wie über Logistik austauschen und noch mehr zusammen schaffen können.  Ich würde mich freuen, wenn Sie Hamburg auch weiterhin verbunden blieben. 

 

Meine lieben Botschafter, 

Ihre Arbeit ist für uns in Hamburg sehr wertvoll. Denn der Austausch mit Repräsentanten in vielen Städten und Ländern ist wichtig für eine derart international ausgerichtete Stadt wie Hamburg. Sie als HamburgAmbassadors bekleiden in Ihrer Wahlheimat wichtige Positionen in Wirtschaft, Kultur und Gesellschaft, Sie knüpfen Kontakte und binden Hamburg auf unterschiedlichen Ebenen in Netzwerke ein, die weit über Dienstwege hinausgehen. 

 

Herr Professor Michalski beispielsweise kennt durch seine Arbeit bei der OECD Persönlichkeiten und Ansprechpartner in internationalen Organisationen, die in Zukunft gut über Hamburg Bescheid wissen werden. Zudem hat Hamburg mit ihm einen gut vernetzten Ansprechpartner in Paris. Das freut mich in meiner neuen Funktion als Bevollmächtigter der Bundesrepublik Deutschland für kulturelle Angelegenheiten im Rahmen des Vertrages über die Deutsch-Französische Zusammenarbeit besonders. 

 

Herr Boltze, Herr Becker und Herr König [der heute nicht anwesend ist] haben dafür gesorgt, dass Hamburger Akteure auf wichtigen asiatischen Unternehmer- und Investmentveranstaltungen vertreten sind. 

 

In Stockholm wurden Hamburger Wirtschaftsdelegierten durch Herrn [Schöströmm] Sjöström nicht nur 2014 einige Türen geöffnet. 

 

Liebe Ambassadoren,

die Begeisterung, mit denen Sie alle in diesen internationalen Zusammenhängen Ihr Ehrenamt ausführen, ist für Ihre Gesprächspartner in Paris, Tokio, Hong Kong, Mumbai, Seoul, Budapest und vielen anderen Städten der Erde der authentische Beweis, dass Hamburg eine Metropole ist, die man sich merken sollte. 

 

Hamburg ist eine Weltstadt Wirtschaft, Kultur und Wissenschaft verbinden uns mit der Welt.  Vielleicht tauchen wir in manchen Rankings der Weltstädte eher zurückhaltend auf. Ihre Arbeit trägt dazu bei, das nach oben zu korrigieren: Hamburgs Trümpfe sind neben wirtschaftlichen Faktoren wie dem Hafen und dem Flugzeugbau vor allem weiche Aspekte, beide Seiten können Sie angemessen und glaubhaft repräsentieren. 

 

Ich denke da auch an Punkte wie Lebensqualität, das gute Miteinander in der Stadt, ich denke an ein Klima der Weltoffenheit und der Innovationsfähigkeit.

 

In unserer Bewerbung für die Olympischen Spiele 2024 sehe ich eine Chance, viele dieser Aspekte international bekannter und das positive Bild Hamburgs auf internationaler Ebene sichtbarer zu machen. 

 

Hamburg setzt auf kompakte Spiele am Wasser und im Herzen der Stadt. Olympische und Paralympische Spiele werden in der Innenstadt ihre Orte finden, das ist zugleich auch eine große Chance für die nachhaltige Stadtentwicklung. Das betrifft den Ausbau der Infrastruktur der Metropolregion, die Pläne, die wir für den Osten Hamburgs haben und auch die Entwicklungsperspektive über die Elbe hinweg in den Süden. In der "Olympic City" sollen nicht nur die zentralen olympischen Sportstätten entstehen. Hier sollen die Athletinnen und Athleten auch wohnen. In der Innenstadt und auf den Elbinseln entwickeln wir einen neuen, modernen Stadtteil mit Sportstätten, Wohnungen und Grünflächen für alle Bürgerinnen und Bürger. 

 

Meine sehr verehrten Damen und Herren,

Hamburgs internationales Engagement hat eine jahrhundertealte Tradition. Dabei standen liberale, soziale und demokratische Werte stets im Zentrum. Ich bin überzeugt, dass die hohe Lebensqualität, die unsere Stadt bietet, angesichts der Aufgaben, vor die uns der Klimawandel, die Umweltbelastungen und das Eintreten für soziale Gerechtigkeit stellen, an Bedeutung gewinnen wird. Für Hamburg heißt das: Wir werden mit Standortfaktoren wie Rechtssicherheit, Verlässlichkeit und zufriedenen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern punkten. Darüber hinaus erarbeiten wir innovative Konzepten für eine zukunftsfähige Stadtentwicklung. So sind wir etwa Standort für führende Unternehmen im Bereich der erneuerbaren Energien. Wir setzen uns intensiv mit nachhaltiger Infrastruktur auseinander. Und mit dem Projekt HafenCity zeigen wir, wie effiziente Flächennutzung und eine sozial gerechte Stadt funktionieren können. 

 

Liebe HamburgAmbassadors,

all das sind Aspekte, die auch für die aufstrebenden Mega-Cities, vor allem in Asien, Afrika und Südamerika von großer Bedeutung sind. Deshalb ist es für Hamburg wichtig, dass diese Stärken wahrgenommen werden. Gerade mit unserer Olympia-Bewerbung und unserem ökonomisch wie ökologisch innovativem Konzept wollen wir international eine Ära der nachhaltigen Olympischen Spiele einläuten. 

 

Das Networking unserer HamburgAmbassadors ist in diesem Kontext gar nicht zu überschätzen. 

 

Ich möchte Ihnen zum Schluss deshalb noch einmal für Ihren Einsatz, Ihre Ideen und Ihre Energie ganz herzlich danken. 

 

Und ich hoffe, dass unsere Arbeit auch in Zukunft so gute Früchte trägt. 

 

Ich wünsche Ihnen noch einen angenehmen Aufenthalt in Hamburg mit vielen schönen Eindrücken für Sie, zum Mithinausnehmen in die Welt.

 

Vielen Dank.

 

Es gilt das gesprochene Wort.